[Wiesbaden] International Business+Japanisch - FH

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[Wiesbaden] International Business+Japanisch - FH

Dieses Forum richtet sich an Studenten sowie solche, welche sich für Japanologie o.ä. interessieren.
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Sarganto
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[Wiesbaden] International Business+Japanisch - FH

Beitragvon Sarganto » 30.11.2007 - 00:04:00

Wie man hier im Forum sieht, befassen sich viele Threads damit, wie man im Studium Japanisch lernen und es vielleicht noch mit etwas "sinnvollem" kombinieren kann, da Japanologie zwar ganz sicher ein superschönes Studium ist, im Anschluss es aber mit Japanaufenthalten oder gar arbeiten in Japan SEHR mau aussieht.
Natürlich gibt es noch die Möglichkeit Japanologie mit BWL oder ähnlichem an der Uni zu kombinieren, aber das ist eher was für GANZ Harte, da beides eigentlich ein Vollzeitstudium erfordert.

Vor 2 Semestern stand ich vor dem gleichen Problem und hab verzweifelt versucht, irgendwas in diese Richtung gefunden und bin bei meiner Suche auf etwas gestoßen, was hier im Forum noch nie erwähnt wurde.

An der FH Wiesbaden wird International Business Administration mit Japanisch als Zweitsprache neben Business English angeboten. Man kann nur im Wintersemester mit Japanisch beginnen, weswegen jetzt evtl. die falsche Zeit für den Tipp ist, aber eventuell für weitere Planung einiger Leute hilfreich sein könnte.
Man hat also zu einem vollwertigen BWL-Studium, das international ausgerichtet ist, noch zusätzlich von extrem motivierten Dozenten unterrichteten Japanischunterricht. Extrem motiviert daher, dass sie sogar unbezahlt Zusatzstunden machen, falls man Probleme mit der Sprache hat oder schneller vorankommen muss (ich musste z.B. ein Semester von der Sprache überspringen, also direkt von Japanisch I in Japanisch III).
Der Clou der ganzen Sache ist, dass man zwar statt nur 6 Semestern für den Bachelor, ganze 8 macht, aber davon ganze 2 im Ausland stattfinden. Das 6. und 7. Semester verbringt man komplett im Ausland, wobei das 6. Semester ein Auslandsstudiensemester ist und das 7. Semester ein Auslandspraxissemester (-> Praktikum). Das Beste daran ist, dass die FH Wiesbaden 2 Partnerunis in Japan hat, eine in Kagawa (Shikoku) und eine in Sendai (Tohoku Gakouin University), in denen man das Auslandssemester ohne Studiengebühren verbringen kann, wobei man zusätzlich noch gute Chancen auf Stipendien hat.
Grundsätzlich kann man sich aber auch andere Partner-Unis auf der ganzen Welt aussuchen, aber wenn man schon Japanisch macht, sollte man es auch einsetzen :D

Nun, ich wollte das hier mal nur als mögliche Hilfe für zukünftige verzweifelte Leute hinterlegen, die in Zukunft nach einem geeigneten Studienplatz suchen.
Ich selbst bin gerade im zweiten Semester und bin von der FH, sowie von Wiesbaden bisher total begeistert. Das IBA Studium ist bisher noch nicht zu schwer, so dass man sich vor allem zu Beginn in den ersten 3 Semestern fast voll auf die Sprache konzentrieren kann.

Aber zuvor ich nun alle möglichen Details noch erzähle, warte ich doch erstmal, ob irgendwelche Fragen aufkommen, die ich nach besten Gewissen beantworten werde. Ihr könnt natürlich auch selber auf www.fh-wiesbaden.de nachschauen, ob euch der Kram zusagt.

In diesem Sinne
Sarganto
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konbeto-san
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Re: FH Wiesbaden - International Business + Japanisch

Beitragvon konbeto-san » 30.11.2007 - 02:05:53

Sarganto hat geschrieben:Wie man hier im Forum sieht, befassen sich viele Threads damit, wie man im Studium Japanisch lernen und es vielleicht noch mit etwas "sinnvollem" kombinieren kann, da Japanologie zwar ganz sicher ein superschönes Studium ist, im Anschluss es aber mit Japanaufenthalten oder gar arbeiten in Japan SEHR mau aussieht.

:roll:

Natürlich gibt es noch die Möglichkeit Japanologie mit BWL oder ähnlichem an der Uni zu kombinieren, aber das ist eher was für GANZ Harte, da beides eigentlich ein Vollzeitstudium erfordert.

:roll:


Dein Studium hört sich ja ganz toll an. Nur sind die Unis in Japan - wie man es von FH-Partnern kennt - nicht die namhaftesten.
Und bekommst du mit deinem BA FH auch ein japanisches Arbeitsvisum?
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Sarganto
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Re: FH Wiesbaden - International Business + Japanisch

Beitragvon Sarganto » 30.11.2007 - 14:30:06

konbeto-san hat geschrieben:
Sarganto hat geschrieben:Wie man hier im Forum sieht, befassen sich viele Threads damit, wie man im Studium Japanisch lernen und es vielleicht noch mit etwas "sinnvollem" kombinieren kann, da Japanologie zwar ganz sicher ein superschönes Studium ist, im Anschluss es aber mit Japanaufenthalten oder gar arbeiten in Japan SEHR mau aussieht.

:roll:

Natürlich gibt es noch die Möglichkeit Japanologie mit BWL oder ähnlichem an der Uni zu kombinieren, aber das ist eher was für GANZ Harte, da beides eigentlich ein Vollzeitstudium erfordert.

:roll:


Dein Studium hört sich ja ganz toll an. Nur sind die Unis in Japan - wie man es von FH-Partnern kennt - nicht die namhaftesten.
Und bekommst du mit deinem BA FH auch ein japanisches Arbeitsvisum?

Anstatt nur mit den Augen zu rollen, könntest du auch sachlich argumentieren. Als reiner Japanologie-Student in Japan zu arbeiten, ist realitätsfern. Mir fällt aus einem anderen Thread hier der Satz ein "Wieviele japanische Germanisten kennst du, die in Deutschland arbeiten?" Man bringt keinen Sand mit in die Wüste, von daher meine Annahme, dass es eher "mau" aussieht.
Das mit BWL und Japanologie ist wirklich nicht einfach (ok, alles was mit der japanischen Sprache zu tun hat ist nicht "einfach"), ich kenn sogar 2 Leute die genau das bereits versucht hab und kläglich gescheitert sind, an der schieren Menge von Stoff, den man sich parallel reinstopfen muss.

Die Partner-Unis sind nun nicht gerade in Kyoto oder Osaka, aber sie sind immerhin in Japan und ich muss keine Studiengebühren dafür zahlen, was für mich persönlich die einzige Möglichkeit ist, überhaupt in Japan zu studieren, falls ich anderweitig kein Stipendium bekommen hätte, schlichtweg weil es zu teuer ist. (Stichwort: Studiengebühren in Japan)

Als zusätzlichen Bonus hab ich die Option, an der FH Wiesbaden in 2 Semestern meinen Master zu machen (statt in 4), weil ich ja schon 8 Semester lang Bachelor gemacht hab. Somit verliert man trotz des langen Bachelor-Studiums keine Zeit, wenn man dort direkt den Master macht.

Das mit dem Arbeitsvisum weiss ich leider nicht, jedoch würde ich nach dem Studium sowieso nur nach Japan gehen, wenn ich eine sichere Arbeitsstelle dort hätte. Mit dem Master, ob nun FH oder Uni, dürfte das dann sicher kein Problem sein.

Gestern haben zudem die Austauschstudenten von letztem Jahr, berichtet wie es ihnen dort ergangen ist und haben auch viele Bilder von dort gezeigt. Seit dem bin ich vollends überzeugt, das absolut Richtige gewählt zu haben und es würde mich natürlich freuen, wenn ich hier mit dieser Info einigen helfen kann.

Denn soweit ich weiss, ist die FH Wiesbaden nämlich die einzige FH, die International Business mit Japanisch in Kombination anbietet.
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bijin
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Beitragvon bijin » 30.11.2007 - 15:15:39

Frage??

Ist Japanisch an dein Studium gekoppelt,
oder kann man es auch mit anderen Studiengängen , die angeboten werden kombinieren?

Kommunikationsdesign/Japanisch wäre da die gewünschte Kombination
Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg zu weit
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Sarganto
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Beitragvon Sarganto » 01.12.2007 - 14:24:23

bijin hat geschrieben:Frage??

Ist Japanisch an dein Studium gekoppelt,
oder kann man es auch mit anderen Studiengängen , die angeboten werden kombinieren?

Kommunikationsdesign/Japanisch wäre da die gewünschte Kombination

Die FH Wiesbaden hat am Standort für die Wirtschaftswissenschaften ein relativ großes Sprachzentrum, das alle möglichen Sprachen anbietet. Kommunikationsdesign (o.ä.) ist an einem anderen Campus, aber der liegt auch in Wiesbaden, nicht allzuweit vom Wirtschaftscampus. Es gibt die Möglichkeit 2-stündige Kurse zu machen (also 2 Stunden pro Woche), wobei die in einem Semester kaum über "Konnichi wa" und "doitsu kara kimashita" hinauskommen. Die Intensivkurse, also die IBA-Sprachkurse, dürfen soweit ich weiss auch von anderen Studenten besucht werden und natürlich auch die Klausuren mitgeschrieben werden. Allerdings solltest du dich da nicht auf meine Aussage verlassen. Ruf einfach mal bei der FH-Wiesbaden an, die geben relativ schnell Auskunft über solche Sachen und die sind auch jeden Tag zu normalen Zeiten telefonisch erreichbar. Das ist etwas anders, als bei Unis ;)

Ansonsten gibt es bei meinem Studium auch die Möglichkeit, nicht nur Japanisch zu wählen. Es stehen Spanisch, Französisch, Italienisch, Russisch und eben Japanisch zur Wahl, aber Russisch und Japanisch nur wenn man im Wintersemester anfängt.
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bijin
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Beitragvon bijin » 03.12.2007 - 21:55:41

TSchuldigung, das ist jetzt etwas Off,
aber hat hier einer einen Plan, ob man FH Hauptfach machen kann und trotzdem an der Uni Japanisch??

Oder sollte der Kandidat (mein Sohn) sich da an den entsprechenden Einrichtungen erkundigen.

Er tendiert zu Kommunikationsdesign und Illustration und weil er sowieso schon Japanisch privat lernt zu Japanisch, aber eben nicht zu Japanologie.

In Hamburg wird das Erste an der FH angeboten und Japanisch an der Uni ;)
Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg zu weit
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konbeto-san
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Re: FH Wiesbaden - International Business + Japanisch

Beitragvon konbeto-san » 04.12.2007 - 04:22:10

@ bijin
Dein Sohn sollte sich mal nach einer Gasthörerschaft bei der Uni erkundigen. Und speziell natürlich für den Fall, dass er da Japanischkurse besuchen möchte. Erfahrungsgemäß kann das aufgrund der Kursgrößen problematisch sein. Einfach mal nachfragen.


Sarganto hat geschrieben:Anstatt nur mit den Augen zu rollen, könntest du auch sachlich argumentieren


Das tue ich doch gerne (jetzt mit Zeit und einer stabilen Internetverbindung).
Mir liegt es fern, deinen Studiengang schlecht zu reden. Aber ich hoffe, da du ihn hier zur Diskussion gestellt hast, bist du auch aufnahmefähig für Kritik. Zunächst habe ich mich - wie unschwer an den quotes zu erkennen - an deiner Einleitung gestört. Dabei hast du schon sehr schön selbst mit deinen Betonungen (Großbuchstaben) auf die kritischen Punkte hingewiesen, die ich für ziemlich aus der Luft gegriffen halte. Meine Reaktion darauf war ein Augenrollen, da eine sachliche Argumentation von deiner Seite schon fehlt. Weder das eine, noch das andere wird weder aus eigener Erfahrung, noch irgendwie statistisch (im nachhinein immerhin mit zwei Personen) belegt. Stattdessen klingt es mehr nach etwas rein Nachgekautem. Und da muss ich dir sagen, dass ich das aus meiner Erfahrung nicht nachvollziehen kann.

"Reine Japanologen". Gibt es sowas? Studiert jemand Japanologie und kann sonst gar nichts? "Ganz Harte"? Ich kenne einige Leute, die so etwas machen. Je nach Talenten und Neigungen ist so etwas gar nicht unvernünftig. Aber sind diese Leute dann ultra hart?
Ebenso hoffe ich, dass du dich vor Beginn deines Studiums auch ein bisschen umgeschaut und über ähnliche Angebote informiert hast. Dann dürfte dir aufgefallen sein, dass ein Großteil der Japanologien (Düsseldorf, Bochum, Duisburg-Essen, Berlin, Bonn, ...), wie sie heutzutage in Lehre und Forschung betrieben werden, nur sehr wenig mit einem Germanistikstudium gemein haben und gar nicht so weit davon entfernt von dem liegen, was du in deinem Studium machst. Daher hinkt auch der Vergleich mit dem Sand und der Wüste leider extrem.

Nun zu deinem Studium: In der Einleitung sprichst du wie gesagt davon, dass universitäre Japanologiestudenten kaum in Japan arbeiten könnten. Daher unterziehe ich deinen Studiengang dem gleichen Praxistest. Und daher habe ich auch auf die Partnerhochschulen hingewiesen. Solltest du nämlich in Japan arbeiten wollen, kann es ein großer Bonus sein, wenn du an einer renommierten japanischen Universität - und sei es nur für ein Jahr zum Austausch - studiert hast. Dazu zählen die großen privaten und staatlichen, allen voran Toudai, Kyoudai, Waseda, Keiou, und eben nicht eure Partnerhochschulen. Die meisten universitären Japanologien haben jedoch Austauschabkommen mit gerade diesen Großen. Mir ist schon klar, dass es für dich toll ist und diese Möglichkeit besser ist als gar keine, aber im Vergleich ist es natürlich weniger gut.

Denn soweit ich weiss, ist die FH Wiesbaden nämlich die einzige FH, die International Business mit Japanisch in Kombination anbietet.


Die FH Wiesbaden ist wohl die einzige Hochschule, die den Studiengang genau so nennt. Vergleichbare Angebote findet man aber auch anderswo (FH Bremen, CBS Köln, ...).

Wie gesagt, ich will deinen Studiengang nicht schlecht machen. Je nachdem welchen Hintergrund man hat und wo man hin möchte, ist er sicherlich für den ein oder anderen eine Option. Deine Einleitung finde ich aber nach wie vor schlecht :D
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Sarganto
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Beitragvon Sarganto » 04.12.2007 - 21:08:01

Nun über die von mir in der Einleitung angesprochenen Punkte, kann man sicher streiten und würde zu keinem Ergebnis kommen, da jeder in dieser Hinsicht andere Erfahrungen gemacht hat, andere Leute kennt, die damit zu tun haben/hatten usw.
Meiner Meinung nach, ist dieser Weg jedoch erfolgversprechender, am Ende auch in Japan arbeiten zu können, als mit Japanologie+X (und sei es BWL).
Schließlich ist man nicht auf Japan beschränkt, sondern wird vor allem auch im allgemeinen internationalen Wirtschaftsrahmen geschult.

Wie es allerdings wirklich ist, erfährt man wie immer natürlich erst hinterher, wenn man den Abschluss hat und auf Jobsuche ist. Die FH Wiesbaden hat allerdings, vor allem was den Wirtschaftsbereich angeht, einen recht guten Ruf (weswegen letztens eine Zusammenlegung mit der FH Frankfurt abgelehnt wurde).

Was andere FHs angeht, die ähnliches anbieten, klingt Bremen tatsächlich recht interessant, allerdings wiederum sehr spezialisiert auf Japanisch. Ich hab nun nicht die Muße, mir das Curriculum genau reinzuziehen, aber hört sich auf jeden Fall nach einer guten Alternative an. Was die CBS in Köln angeht: Das ist eine Privathochschule. Hast du ne Ahnung, was man bei sowas pro Semester zahlt? Hier wieder mein Punkt: Ich könnte mir sowas nicht leisten.
In meinem Auslandssemester könnte ich natürlich auch an andere Unis in Japan gehen, nur wer kann sich sowas leisten? Wenn man nicht gerade mit Papi's dicker Geldbörse gesegnet ist, fällt sowas für die meisten Flach.

Man muss abwägen. Je mehr Geld man hat, desto mehr Möglichkeiten tun sich natürlich auf.
Nur wenn man dieses Geld nicht hat, muss man sich eben auf "normalen" Wegen umschauen, wie man nach Japan kommt und sich dabei nicht haushoch verschuldet.

Ich wollt nun die FH Wiesbaden auch nicht das DAS Nonplusultra darstellen, vor allem hab ich ja selbst nix davon, aber es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Eine Möglichkeit die man nicht übersehen sollte, aber ich muss zugeben, dass die FH an sich dafür keine große Werbung macht und dieses durchaus gute Angebot daher leicht übersehen werden kann.

Steht nichtmal im Übersichtsthread hier im Forum ;)
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Beitragvon konbeto-san » 05.12.2007 - 00:10:19

Ich weiß sogar ziemlich genau, was man an der CBS Köln bezahlt, da ein Freund eines Freundes dort studiert. Das ist in der Tat eine ganze Menge und ich könnte es mir auch nicht leisten. Aber wir geben hier ja Tipps für die Allgemeinheit und da könnte auch jemand dabei sein, der genug Geld hat und vom Angebot überzeugt ist.

Bei den anderen japanischen Unis wies ich ja darauf hin, dass die meisten universitären Japanologien da Austauschabkommen haben. Somit zahlen ihre Studenten da keine Studiengebühren bzw. haben in vielen Fällen auch noch ein sehr lukratives Stipendium dazu.

Wie gesagt, meiner Ansicht nach auch keine schlechte Alternative für den ein oder anderen.

Der Übersichtsthread hier im Forum ist mittlerweile leider sehr veraltet. Ich habe den vor einiger Zeit mal zusammengestellt, habe aber keine Zeit mehr, ihn zu überarbeiten. Wenn da jemand Lust zu hat, kann er sich ja melden.
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ralferly
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Beitragvon ralferly » 05.12.2007 - 09:36:23

Sarganto hat geschrieben:Meiner Meinung nach, ist dieser Weg jedoch erfolgversprechender, am Ende auch in Japan arbeiten zu können, als mit Japanologie+X (und sei es BWL).
Schließlich ist man nicht auf Japan beschränkt, sondern wird vor allem auch im allgemeinen internationalen Wirtschaftsrahmen geschult.
Yoo... wie bei jedem anderen stinknormalen BWL-/ Wirtschafts-/ Wirtschaftkommunikations- Studium auch. Wie Konbeto schon sagte: Meist sind es nur die Namen der Studienfächer und die Name der Lehreinrichtungen, die den größten Unterschied ausmachen. Das, was du da schreibst, wird bei uns hier als IWK mit Studienrichtung Ostasien (KEINE Japanologie!) angeboten. Dafür aber auch mit der Option, 2 Semester KansaiGaidai zu bekommen. Ist als nix außergewöhnliches an deinem Studienvorschlag- außer halt der Name und einige Details, auf die am Ende jedoch so und so niemand schaut. Und nun?

Außerdem ist bis jetzt noch nicht klar, wie die japanischen Behörden mit dem Master FH umgehen werden und ob sie diesen als vollwertigen Hochschulabschluss anerkennen. Das hat gravierende Auswirkungen darauf, ob du überhaupt im Anschluss an dein Studium für Japan ein AV bekommen kannst...

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magical
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Beitragvon magical » 05.12.2007 - 16:04:42

In Japan schaut man mehr als irgendwo anders darauf wo man studiert hat. Als auslaendischer Arbeitssuchender in Japan hat man daher einen riesigen Bonus, wenn man auch nur 1-2 Semester an einer der prestigetraechtigen staatlichen (TokyoU, KyotoU, TohokuU oder OsakaU) oder privaten (Keio, Waseda) Unis studieren durfte. Viele der groesseren deutschen Unis haben Partnerschaften mit diesen, so dass auch keine Studiengebuehren anfallen.
Vor allem die grossen Technischen Unis wie die RWTH, TUM etc. haben exzellente Beziehungen nach Japan, und da es dort keine Japanologie gibt, sind die Studentenaustauschprogramme auch alles andere als ueberlaufen.
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