Literatur

 
Klassischjapanische Lektüre
ralferly
Das „Genji no Monogatari“ dürfte als Werktitel den meisten Interessenten der japanischen Kultur bekannt sein. Es ist nicht nur eines der ersten Werke der Klassischjapanischen Literatur, sondern vielmehr das wohl international bekannteste, japanische Werk überhaupt.
Alte japanische Waffen
MichaF
Die „Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens“, abgekürzt O.A.G., wurde 1873 in Tokio gegründet. Sie diente bis Ende des 2. Weltkrieges als Plattform für den kulturellen Austausch der in Japan lebenden und arbeitenden deutschen Akademikern, Diplomaten und Regierungsberatern. Nach kurzer Unterbrechung wurde die Gesellschaft 1950 in Hamburg wieder gegründet, um die an den deutschen Universitäten schwach vertretenen Ostasienwissenschaften zu fördern. Von Beginn an wurden, um den Zielen dieser Gesellschaft näher zu kommen, Aufsätze und Vorträge von Mitgliedern zu verschiedensten Themen veröffentlicht. In diesem Buch sind 4 Aufsätze aus recht frühen Jahren mit einem gemeinsamen Thema als Nachdruck zusammen gefasst.
Aum Shinrikyo
MichaF
Im Frühjahr 1995 wurde Japan und die gesamte Weltöffentlichkeit von einem schrecklichen, heimtückischen Terroranschlag erschüttert: im weitverzweigten U-Bahn Netz Tokyos wurde das Nervengas Sarin freigesetzt, elf Menschen starben, mehrere Tausend wurden zum Teil schwer verletzt. Schnell wurden die Schuldigen gefunden: die AUM Shinrikyô-Sekte (オウム真理教) unter ihrem religiösen Führer Shôkô Asahara zeichnete für dieses bis dato unmöglich gehaltene Szenario verantwortlich. In seinem im diagonal-Verlag erschienenen Buch „AUM Shinrikyô- Ein Kapitel krimineller Religionsgeschichte“ gibt der Autor Martin Repp, stellvertretender Direktor des "NCC Center for the Study of Japanese Religions" einen genauen Überblick über die Hintergründe und Ursachen der Tat.
Hana ni arukeba
MichaF
Hier vor Ort ist diese Frage nicht selten zu hören- und auch in den Köpfen etlicher Leser hämmert diese bestehend ihr ewiges Lied: Wie ist es wohl, das Leben in Japan? Und ganz gleichsam dessen gibt es auch in Japan ein großes Interesse an dem Alltag der Deutschen. Davon konnten und können sich die beiden Deutschen Thomas und Sabine Maier überzeugen, die von April 1998 fast ein Jahr lang wöchentlich immer Mittwochs in der Tageszeitung 北陸中日新聞 (hokuriku chūnichi shinbun) ihrer Wahlheimat Hokuriku und ihrer neuen Heimatstadt Kanazawa über das Leben in beiden Welten schrieben. Diese Serie bekam von der japanischen Leserschaft derart viel Zuspruch, dass sie die Serie um 6 weitere Ausätze ergänzt als Buch im Eigenverlag herauszugeben entschlossen.
Auf den Spuren von Kobo Daishi
alexcom
Der Autor des Buches „Auf den Spuren von Kobo Daishi“, Oswald Stock, möchte uns mitnehmen auf eine Reise nach Japan- genauer gesagt auf die kleinste der vier Hauptinseln: Shikoku. Für den normalen europäischen Touristen liegt diese Insel, so er überhaupt nach Japan kommt, abseits der gewohnte touristischen Pfade- was wohl auch gerade den besonderen Reiz der landschaftlich ursprünglichen Gegend ausmacht. Der Autor begibt sich dort auf Wallfahrtsreise auf dem wohl bekanntesten aller Pilgerpfade Japans, die 88-Tempel-Route, die ihn zu Fuß einmal rund um die Insel Shikoku führt. Von seinen Erlebnissen und Erfahrungen möchte er uns in diesem Buch erzählen, so dass andere Reise- und Pilgerwillige davon profitieren können.
Leere Hand
MichaF
Bücher über japanische Kampfsportarten sind wahrlich keine Seltenheit. Diese zahlreichen Publikationen lassen sich in der Regel in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen gibt es die Werke, die sich der Aufgabe stellen, Kampfkunst durch Bilder und Erklärungen dem geneigten Leser „beizubringen“. Dies funktioniert leider sehr oft nicht, da Kampfkunst nicht durch Bücher vermittelt werden kann. Auf der anderen Seite stehen die Bücher, die sich mit dem Wesen, der Geschichte und den Hintergründen der jeweiligen Kampfkunstarten beschäftigen. Das Buch „Leere Hand. Vom Wesen des Budo Karate“ von Mabuni Kenei, gehört zu der zweiten Kategorie und ist für alle Anhänger des Karate ein sehr interessantes Buch.
Spielkreisel
MichaF
Was hat ein Buch über Kreisel auf einer Seite über Japan zu suchen? Recht viel, bedenkt man, dass Kreisel nicht nur heute noch ein in­ter­es­santes Anschau­ungs­stück klas­sisch-phy­si­kal­ischer Mechanik, sondern auch gerade wegen deren viel­seitiger Ver­wen­dungs­mög­lich­keiten zu einem tra­di­tionel­len und var­iations­reichen Spiel­zeug im Land des Spielens avancierte- sozusagen zum Gameboy vor der Erfindung der Spiele­elek­tronik. Tatsächlich kennen die Japaner den Kreisel, der auf Japanisch コマ (koma) heißt, wahrscheinlich genauso lange, wie die Schrift.
So geht Kakuro
MichaF
Kakuro kommt, wie schon Sudoku vorher, aus Japan, ist aber dennoch für alle Menschen auf der Welt gleichermaßen lesbar, da es sich als Rätselform, wie Sudoku auch, der internationalen Sprache der Mathematik bedient. Jedoch, wo für die Lösung eines Sudoku nur logisches Denken von Nöten ist, ist bei Kakuro auch noch ein nicht unerhebliches Maß an Kopfrechenarbeit notwendig. Gerade dies könnte einer ebenso großen Beliebtheit, wie sie die Sudoku vor einiger Zeit erfuhren, im Wege stehen- wer möchte schon inmitten des besten Rätselspaßes an die schweißtreibenden Stunden des Mathematik-Unterrichtes wieder erinnert werden? Dass man allerdings auch durch geschicktes Jonglieren mit Zahlenkombinationen schnell und weit kommen kann und wie Kakuro überhaupt funktionieren, erklärt Alastair Chisholm in diesem Buch.
Im Tempel der Wildgänse
MichaF
Als der Maler Kishimoto Nangaku im Herbst 1933 verstarb, bat er mit seinen letzten Worten seinen Freund, den Abt Jikai vom Kohōan Tempel, dass er sich um Satoko, Nangakus Geliebte kümmere. Jikai kommt dieser Bitte nur zu gerne nach, gerade weil er Satoko schon seit Jahren begehrte. Satoko macht sich keine Illusionen über ihre Zukunft, sieht sie doch keine Chance mit 32 Jahren nochmal einen großzügigen Gönner wie Nangaku zu bekommen und so fügt sich sich ihrem Schicksal und zieht zu Jikai als dessen Geliebte in den Tempel.
Grundkenntnisse Japanisch 1
ralferly
Shin’ichi Okamotos „Grundkenntnisse Japanisch“ finden in Lernerkreisen ganz unterschiedliche Aufnahme. Während die einen das Buch für seine schnelle und systematische Einführung in die japanische Sprache loben, stöhnen z.B. Andere unter dem Lernpensum, dass das Buch ihnen aufbürdet. Es ist an der Zeit, einmal genauer sich der Lehrbuchreihe aus dem Buske-Verlag zu nähern und auszuloten, für wen die Bücher sich als gewinnbringend erweisen werden und welche Ansprüche vielleicht weniger von ihnen erfüllt werden.

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