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Sonstige Literatur
Hana ni arukeba | Hana ni arukeba |
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| Autor: Ralferly | |
| Dienstag, 9. Juni 2009 | |
Hier vor Ort ist diese Frage nicht selten zu hören- und auch in den Köpfen etlicher Leser hämmert diese bestehend ihr ewiges Lied: Wie ist es wohl, das Leben in Japan? Und ganz gleichsam dessen gibt es auch in Japan ein großes Interesse an dem Alltag der Deutschen. Davon konnten und können sich die beiden Deutschen Thomas und Sabine Maier überzeugen, die von April 1998 fast ein Jahr lang wöchentlich immer Mittwochs in der Tageszeitung 北陸中日新聞 (hokuriku chūnichi shinbun) ihrer Wahlheimat Hokuriku und ihrer neuen Heimatstadt Kanazawa über das Leben in beiden Welten schrieben. Diese Serie bekam von der japanischen Leserschaft derart viel Zuspruch, dass sie die Serie um 6 weitere Ausätze ergänzt als Buch im Eigenverlag herauszugeben entschlossen.
Insgesamt findet man folgenden Inhalt (auf Japanisch wie im Buch auch):
Ihrem Vorwort zufolge möchten die Maiers mit ihren Kolumnen einen „freundschaftlichen Gedankenaustausch“ (日本とドイツの友好的な交流) zwischen den beiden Welten, Japan und Deutschland, in Gang setzen. Und man kann es vorweg nehmen: Das ist ihnen zweifelsohne auf der ganzen Linie gelungen- und zwar in einer Art und Weise, dass selbst Deutschland-erfahrene Japaner mit Erstaunen in den einzelnen Geschichten und Beiträgen schmökerten und sogar des Japanischen mächtige Deutsche viel Vergnügen finden dürften, sowohl die eigene, als auch die andere Kultur reflektiert vorzufinden. Die Beliebtheit der Serie, von denen die Autoren im Vorwort berichten, wird bereits auf den ersten Seiten nachvollziehbar: 50 verschiedene Texte, 50 unterschiedliche Themen. So gibt es (fast) nichts, worüber nicht berichtet würde: „Getränke aus Deutschland“- dem Bier ist sogar ein eigener Beitrag mit der süffigen Überschrift ビール道 gewidmet-, „Einkaufsbrauch und Ladenschluss“, „Umweltschutz“, „Schulanfang“ und natürlich, auch das muss besonders für Japaner mit dabei sein, „Mein erstes Mal mit Stäbchen essen“. Von A wie Autobahn bis Z wie Zen-Buddhismus- so ziemlich alles hat seinen verdienten Platz in den Kolumnen der Maiers gefunden. Und so Einiges, wie zum Beispiel der regionale Brauchtum des Vatertages, bzw. Christi Himmelfahrt, in der deutschen Heimat der Maiers, wird auch so etliche Deutsche überraschen. Nur eines wird man nicht finden: deutsche Übersetzungen oder Vokabellisten. Wer also kein Japanisch kann, dem wird das Buch höchstens als Geschenk für japanische Freunde Freude bereiten können. Für Lerner der Sprache ab der unteren Mittelstufe allerdings bietet es eine großartige Möglichkeit, sich mit Eifer und etwas Bemühen mit dem passenden Vokabular und Ausdrücken vertraut zu machen, um sich über sein Lebensumfeld in Deutschland wie auch Japan auf hohem Niveau verständigen zu können. Erleichternd kommt hinzu, dass die Texte nicht allzu lang sind- gerade einmal eine A5-Seite- und auf verkomplizierende schriftsprachliche Stilmittel wie Andeutungen, Auslassungen oder Ellipsen zu Gunsten der Lesbarkeit grundsätzlich verzichtet wurde. Im Besonderen eignet sich daher das Buch als interessantes und authentisches Lesematerial für die obere Mittelstufe (中上級) des Japanischen und ist eine geradezu grandiose Lese- und Diskussionsgrundlage für den fortgeschrittenen Japanischunterricht. Sabine Maier, Thomas Maier 花に歩けば サビーネとトーマスの金沢だより・日独交流エッセー Verlag Heiko Bittmann, Ludwigsburg ISBN: 4-901228-00-5 Preis: 1.000 Yen 「花に歩けば」歩くほど異文化をうまく触れる Man muss nicht viel schreiben: Dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden- sei es von einem an Japan interessierten deutschen Leser oder auch einem an Deutschland interessierten Japaner. Beide Lesergruppen bekommen aus der Welt des jeweils Anderen einen Einblick geboten, den man so nur schwierig selbst erlangen kann, der Erinnerungen wieder weckt und gleichsam Lust auf mehr macht. 10 von 10お勉強になる星々をお与えしましょう! Übrigens: Auch in Deutschland kann man das Buch, wenn auch nicht über den Buchhandel, direkt beim Verlag bestellen. Zahlt man in Vorkasse per Überweisung oder Paypal, kostet ein Exemplar glatt 10 Euro. Die Bestellung, der Rezensent hat dies bereits getestet, wird schnell und unverzüglich angenommen und in die Wege geleitet. |
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Hier vor Ort ist diese Frage nicht selten zu hören- und auch in den Köpfen etlicher Leser hämmert diese bestehend ihr ewiges Lied: Wie ist es wohl, das Leben in Japan? Und ganz gleichsam dessen gibt es auch in Japan ein großes Interesse an dem Alltag der Deutschen. Davon konnten und können sich die beiden Deutschen Thomas und Sabine Maier überzeugen, die von April 1998 fast ein Jahr lang wöchentlich immer Mittwochs in der Tageszeitung 北陸中日新聞 (hokuriku chūnichi shinbun) ihrer Wahlheimat Hokuriku und ihrer neuen Heimatstadt Kanazawa über das Leben in beiden Welten schrieben. Diese Serie bekam von der japanischen Leserschaft derart viel Zuspruch, dass sie die Serie um 6 weitere Ausätze ergänzt als Buch im Eigenverlag herauszugeben entschlossen.




