Drama

Love Exposure
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237 Minuten (!) Liebeswahn verspricht die Ankündigung zu „Love Exposure“, dem neuen Film von Regisseur Sion Sono. Doch dieses Leinwandepos hat noch viel mehr zu bieten. Warum dem Zuschauer trotz der gewaltigen Länge von knapp 4 Stunden wahrscheinlich nicht langweilig wird, soll im Folgenden erläutert werden.
The Bird People in China
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Ersatzweise muss der junge und aufstrebende japanische Angestellte einer Bergbaufirma, Wada, für seinen erfahrenen Kollegen, der zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt ins Krankenhaus eingeliefert wurde, eine Geschäftsreise nach China zur Erschließung einer neuen Jade-Mine antreten. Widerwillig nimmt Büro-Hengst Wada seine Reise auf, um im ehemaligen Reich der Mitte sein blaues Wunder zu erleben- und in den verschollenen Bergen ein Geheimnis zu finden, das den Urtraum aller Menschen in Erfüllung zu gehen lassen scheint.
Der rote Punkt
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„Papa, warum verfolgt uns die Sonne?“- Es sind die Kindheitserinnerungen an eine Autofahrt im Irgendwo, an das am Innenspiegel baumelnde japanische omamori-Talisman, an ein von der Mutter gesungenes Kinderlied, welche die junge Japanerin Aki Onodera immer wieder in ihren Träumen begegnet.
Ambiguous
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Bereits mit Aufmachung der Verpackung seiner DVD scheint der Produzent der deutschen Ausgabe des Filmes, RapidEyesMovies (r.e.m.), seine Kundschaft vorwarnen zu wollen: Nicht nur der Filmtitel „Ambiguous“ ist in rundlicher, durch und durch pinkfarbener Blasenschrift gedruckt und erinnert nicht nur entfernt an die Aufmachungen diverser Anzeigen und Werbeschriftzüge gewisser Etablissements, auch ist darunter ein Pärchen bei recht eindeutiger Tätigkeit abgebildet: Er, bebrillter Enddreißiger in typischen Salaryman-Outfit, leicht vorgebeugt. Sie, oben herum bereits recht freizügig, lässt sich devot die Früchte ihrer Weiblichkeit fachmännisch in Augenschein nehmen, während er mit seiner Hand in ihrem Gemüsebeet den Hobbygärtner mimt.
Blood&Bones
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Dem Fan japanischer Filme ist der Name Takeshi Kitano sicherlich ein Begriff. Er machte sich nicht nur als Schauspieler und Regisseur zahlreicher Filme einen Namen, sondern ist besonders hier in Europa durch seine Sendung Takeshis Castle bekannt geworden.
GO
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Lange mussten deutsche Filmfreunde auf eine DVD von Go warten. Nachdem der Film 2003 in deutschen Kinos zu sehen war, blieb es lange Zeit still. Nach zahlreichen Auftritten auf Filmfestivals und TV-Ausstrahlungen war es im vergangenen Sommer endlich soweit. Das Kölner Label Rapid Eye Movies erhörte die Rufe der Fans und veröffentlichte das Jugenddrama um den aufmüpfigen Sugihara, welches unter Kennern längst Kultstatus erreicht hat, auf einer Silberscheibe. Im Folgenden soll geklärt werden, ob sich das Warten gelohnt hat.
19
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Es hätte ein ganz normaler Tag für den unscheinbar wie eine graue Maus wirkenden Studenten Usami werden sollen, eigentlich war er doch nur mit auf seinem Motorroller unterwegs- vermutlich auf dem Heimweg. Doch am Ende des Tages liegt sein Helm, sein Mofa und ein seiner Schuhe an einer Autobahnauffahrt und er selbst findet sich Kilometer weit entfernt alleingelassen in einem abgelegenen Industrieviertel ohne seine Tasche wieder, mehr oder minder unehrlich erworbene Schuhe an den Füßen und mit dem mulmigen Gefühl im Bauch und in dem Wissen im Hinterkopf, gerade erst einen Unbekannten erschossen zu haben.
Megane
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Ein Flugzeug landet auf einer idyllischen Insel, irgendwo da in Japan, wo der Pazifische Ozean auf wunderbar goldgelbe Sandstrände trifft. Den kleinen Inselflughafen verlassen zwei Frauen, die eine alt und mit einer großen Brille auf der Nase (Motai Masako), die andere- Taeko (Kobayashi Satomi)- würde man auf höchstens Anfang Vierzig schätzen. Auch sie trägt eine Brille. Und außerdem zieht sie einen schweren Koffer üblich-japanischer Bauart hinter sich her. Während die erste bereits ihren Weg bestens kennt, muss Taeko diesen erst an Hand einer Wegeskizze selbst bahnen, die- wie sich später herausstellen wird- nicht von jedem gelesen werden können.
Harakiri
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Der "arbeitslose" Samurai Saito Kageyu (Mikuni Rentaro) bittet das Oberhaupt eines anderen Clans, in dessen Haus Seppuku begehen zu dürfen. Dieser hat anfangs Einwände, da sich viele Ronins durch diese Bitte nur Geld oder eine neue Anstellung erbetteln wollten und nicht wirklich Seppuku begehen wollten.
A stranger of mine
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Es fängt alles ganz harmlos an: der hoffnungslose Junggeselle Miyata wird von seinem Kumpel, dem Privatdetektiv Kanda, spät abends aus der Wohnung geklingelt. Beim gemeinsamen Abendessen läd Kanda, genervt von Miyatas Single-Problemen, eine Unbekannte vom Nachbartisch zum Essen ein. Ihm ist jedes Mittel recht, um Miyata mit Frauen bekannt zu machen.

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